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Deutsche Geschichten aus OST & WEST – Medien- und Meinungsbildung hier und dort.

Oktober 5 @ 19:00 - 21:00

- Kostenlos

Zwei Tage nach der 31. Begehung des Festaktes zur Wiedervereinigung laden die Projekte #dubisthier der Bücherhallen Hamburg und faktenforschen.de der Stadt- und Regionalbibliothek Erfurt ein, über längst vergangene Grenzen hinweg den Blick auf vier außergewöhnliche Biographien zu richten.

Tarek Barkouni, Mandy Tröger, Abini Zöllner und Markus Decker erzählen von ihren Erfahrungen in Ost und West und was sie dabei besonders geprägt hat. Was alle dabei verbindet, ist die Auseinandersetzung mit Medien und Journalismus und das leichte Kribbeln in den Fingern, wenn es um den Osten und den Westen geht.
Die Veranstaltung ist ein angeleitetes Gespräch mit und zwischen den Gästen und wird allen Teilnehmenden einen Blick über den innerdeutschen Tellerrand ermöglichen. Natürlich wird es auch Platz für Fragen und Anmerkungen geben.

Anmeldung unter: dubisthier@buecherhallen.de

 


Gäste:

Tarek Barkouni

Als Ostdeutschlandreporter von Krautreporter schreibt Tarek Barkouni über die östlichen Bundesländer, wie sie sonst wenig auftauchen. Dabei geht es nicht darum, Probleme zu verschweigen, sondern Hintergründe zu finden und Verständnis zu schaffen, denn mit Klischees kommt Deutschland 30 Jahre nach der Wende auch nicht weiter. Als geborener Westdeutscher sieht Tarek Barkouni seine Rolle oft als Zuhörer, auch wenn er nun seit 12 Jahren im Osten lebt. Eins hat er aber schnell gelernt: DEN Osten gibt es nicht.

 

 

Abini Zöllner

Journalistin, Dozentin und Autorin – wurde in Ostberlin als Tochter einer deutschen Chinesisch-Dolmetscherin und eines nigerianischen Journalisten geboren. Ihre Eltern (die Mutter: Jüdin, der Vater: Yoruba) ließen sie protestantisch taufen und mit drei Religionen groß werden. Sie arbeitete als Korrespondentin bei der Jungen Welt und seit 1991 bei der Berliner Zeitung, zuerst im Hauptstadt-Ressort, dann 20 Jahre lang im Feuilleton und zuletzt als Leitende Redakteurin in der Chefredaktion. Sie schrieb mehrere Bücher, darunter „Schokoladenkind“ – ein Bestseller, der ein Stück DDR-Geschichte anhand ihrer Familie beschreibt. Ihre jüngste Forschungsarbeit (2020/2021) ist Teil des Rassismusmonitors für das DeZIM-Institut. Derzeit arbeitet sie im Writers Team für Disney+ an der ersten deutschen Streaming-Serie mit einer schwarzen Hauptrolle. Ihr Traum wäre eine Task Force „Forensische Linguistik“, damit Sprache wieder mehr sensibilisiert, statt radikalisiert.

 

 

Markus Decker

Jahrgang 1964, Studium der Politikwissenschaft, Soziologie und Romanistik in Münster und Marburg, ab 1994 Redakteur in Lutherstadt Wittenberg und Halle, seit 2001 Berliner Parlamentskorrespondent für die Mitteldeutsche Zeitung und den Kölner Stadtanzeiger, ab 2012 auch für die Berliner Zeitung und die Frankfurter Rundschau, seit 2018 beim Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND). 2006 erhielt Markus Decker den Journalistenpreis Münsterland für einen autobiografischen Text über seine Heimatstadt. Er lebt in Berlin.

 

 

Mandy Tröger

Mandy Tröger (PhD) ist Ost-Berlinerin, Jahrgang 1980. Sie studierte an der Universität Erfurt (BA) und der Universität von Amsterdam (MA) und arbeitete danach als Nachrichtenredakteurin. 2009 ging Sie an das Institute of Communications Research der Universität Illinois (USA) und wurde dort mit einer Dissertation zur Transformation der DDR-Presse 2018 promoviert. Seit Dezember 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Ludwig-Maximilians-Universität München. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in deutsch-deutscher Mediengeschichte. Seit Juli 2021 arbeitet sie außerdem als Kolumnistin für die Berliner Zeitung.

 

 

 


Moderation:

Katharina Osterhammer (ungleich Magazin)

1998 am Chiemsee geboren, im fränkischen Coburg aufgewachsen und schließlich nach zwei Auslandsjahren in Nepal und Südosteuropa für das Studium der Staatswissenschaften und der Philosophie nach Erfurt gekommen. Von Kindesbeinen an begeistert vom Journalismus und dem, was er leisten kann. Als Kind “Reporterin gespielt”, indem Familienmitglieder mit Kochlöffeln als Mikrofon interviewt wurden. Inzwischen als freie Mitarbeiterin und Praktikantin bei Lokalmagazinen und -zeitungen in Coburg und Erfurt sowie verschiedenen öffentlich-rechtlichen Medien den Kochlöffel gegen echte Mikrofone, Stift und Laptop eingetauscht. Ab Herbst 2021 Masterstudentin der Geschichte und Soziologie des Vorderen Orients in Erfurt und Beirut.

 

Live-Illustration:

Ramona Seidl

Ramona Seidl ist Grafikdesignerin und Zeichnerin.
Ursprünglich aus Bayern, lebt sie seit ihrem Studium der Visuellen Kommunikation und Visuellen Kulturen in Thüringen.
Neben anderen Projekten ist sie an der Organisation des Graphit Festivals beteiligt.

 

 

 


 

Details

Datum:
Oktober 5
Zeit:
19:00 - 21:00
Eintritt:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Digital

Details

Datum:
Oktober 5
Zeit:
19:00 - 21:00
Eintritt:
Kostenlos

Veranstaltungsort

Digital